Industrienäherei Sachsen neuer Produktionspartner der Reha & Medi

Die Reha & Medi Hoffmann GmbH arbeitet ab sofort mit der Industrienäherei Sachsen GmbH (ISA) als festem Produktionspartner zusammen. Die beiden Betriebe verbindet nicht nur der regionale Standort in der Nähe von Leipzig, sondern auch die Qualitätsansprüche.

Die ISA fertigt Polsterbezüge und Industrietextilien nach individuellen Anforderungen und überzeugt, ebenso wie die Reha & Medi, mit Qualität made in Germany. Die Leistungen der ISA erstrecken sich von der Machbarkeitsprüfung über die Schnitterstellung und Musteranfertigung bis hin zur Serienfertigung. In Hainichen können ganz nach Vorgabe oder Bereitstellung verschiedene Materialien, wie beispielsweise Leder, Kunstleder, kaschierte Schaumstoffe oder technische Textilien, verarbeitet werden. Zukünftig sollen die Näh- und Polsterarbeiten für die Reha & Medi-Produkte von der ISA übernommen werden. „Wir freuen uns sehr auf die konstruktive Zusammenarbeit.“ so Sandy Tennhardt, Betriebsleiterin der ISA

Mobilizer® Medior im Weaningprozess

„Grundsätzlich soll die Frühmobilisation bei allen intensivmedizinisch
behandelten Patienten durchgeführt werden, für die keine Ausschlusskriterien
gelten (Evidenzgrad 2b, Empfehlung Grad A).“
S2e-Leitlinie: „Lagerungstherapie und Frühmobilisation zur Prophylaxe oder Therapie von pulmonalen Funktionsstörungen“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.)

Wenn man von Frühmobilisation spricht, geht es um den frühestmöglichen Zeitpunkt der Patientenmobilisation. In der Regel geschieht dies innerhalb der ersten 72 Stunden nach Aufnahme. Diese Vorgehensweise gehört zum Standard auf Intensivstationen in Deutschland und ist eine elementare Säule der intensivmedizinischen Versorgung.

Ziel der Frühmobilisation ist es, Komplikationen und Begleiterkrankungen wie z. B. Lungenfunktionsstörungen, Delir, Kontrakturen sowie Critical Illness Polyneuropathie/Myopathie (CIP/ CIM) zu verhindern oder deren Folgen zu minimieren (siehe Literaturverzeichnis 1-8).

Gerade in Bezug auf das Weaning (Beatmungsentwöhnung) ist es essentiell, Patienten frühzeitig zu bewegen, um die Belüftung der Lungenareale zu fördern und die Atemhilfsmuskulatur zu entlasten.

Circa 40 – 50 % der gesamten Beatmungszeiten eines Intensivpatienten entfallen auf die Entwöhnung der maschinellen Beatmung. Die meisten Patienten können nach der Beatmungstherapie unproblematisch entwöhnt werden. Bei einigen Patienten ist jedoch die Phase des Weanings deutlich verlängert. Man spricht dann vom prolongierten Weaningsprozess.

„Nach internationalem Konsens liegt ein prolongiertes Weaning dann vor, wenn es erst nach 3 erfolglosen Spontanatmungsversuchen (Spontanious Breathing Trial = SBT) oder nach über 7 Tagen Beatmung nach den ersten erfolglosen SBT gelingt.“ (S2 K Leitlinie, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.)

Die Nutzung des von Reha & Medi Hoffmann GmbH entwickelten Mobilizer® Medior in der Frühmobilisation ermöglicht es Pflegenden und Therapeuten, ohne eigene Haltearbeit schwerstbetroffene Patienten auch für den Weaningprozess aus dem Liegen zum stabilen Sitzen und darüber hinaus bis in den sicheren Stand zu bewegen.

Alle Bewegungsmuster des Mobilizer® Medior erfolgen stufenlos und dienen:

  • der Aktivierung des Kreislaufs,
  • der Stabilisierung der Lungenfunktion,
  • der Förderung der Vigilanz,
  • der Outcome-Verbesserung, sowie
  • der Reduktion der Liegedauer, damit verbunden die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Kostenreduktion.

Das Sitzen schult die posturale Kontrolle des Patienten. Ausstattungen wie ein Therapietisch und das eigens entwickelte Stabilisierungskissen ermöglichen eine exakte und komfortable Positionierung des Patienten.

Das Aufrichten des Patienten (Vertikalisierung) führt zu einem Trainingseffekt, welcher maßgeblich die Aktivierung des Kreislaufs unterstützt und zur Verbesserung der Belüftung der Lunge beiträgt. Die Frühmobilisierung in den Stand ist sowohl in Bezug auf die Wahrnehmung als auch für die räumliche Orientierung des Patienten wesentlich.

Die vibratorische Stimulation des Patienten über die Fußsohle, die sowohl im Sitzen als auch im Stehen möglich ist, führt zur Verbesserung der Vigilanz, der Wahrnehmung und nachweislich zur Aktivierung von Cortexarealen.

Für die Produktentwicklung bei Reha & Medi Hoffmann GmbH steht die Sicherheit für Patienten und Anwender an erster Stelle. Die Sicherheitspolster entsprechen höchsten hygienischen Anforderungen. Für maximale elektrische Sicherheit erfolgt die Energieversorgung des Mobilizer® Medior durch ein innovatives Akkusystem. Die hohe Belastbarkeit des Mobilizer® von 250 kg und das schlanke Design sprechen für die hohe Qualität, der seit mehr als 20 Jahren in Grimma (Sachsen) gefertigten Medizinprodukte.

Weltweit werden Mobilizer® Medior sowohl im klinischen Bereich, als auch in der außerklinischen Intensivpflege/Medizin eingesetzt.

Für weitere Informationen und zur Vereinbarung einer kostenlosen Probestellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ruben Arokiasamy (MSc Physiotherapy)
vertrieb@rehamedi.de

erschienen in beatmetleben 4/2020

Literaturverzeichnis:

  1. Morris PE, Goad A, Thompson C et al. Early intensive care unit mobility therapy in the treatment of acute respiratory failure. Crit Care Med 2008; 36: 2238 – 2243
  2. Burtin C, Clerckx B, Robbeets C et al. Early exercise in critically ill patients enhances short-term functional r ecovery. Crit Care Med 2009; 37: 2499 – 2505
  3. Chang MY, Chang LY, Huang YC et al. Chair-sitting exercise intervention does not improve respiratory muscle fu nction in mechanically ventilated intensive care unit patients. Respir Care 2011; 56: 1533 – 1538
  4. Chen S, Su C,Wu Y et al. Physical training is beneficial to functional status and survival in patients with prolonged mechanical ventilation. J Formos Med Assoc 2011; 110: 572 – 579
  5. Dull JL, Dull WL. Are maximal inspiratory breathing exercises or incentive spirometry better than early mobilization after cardiopulmonary bypass? Phys Ther 1983; 63: 655 – 659
  6. Cuesy PG, Sotomayor PL, Pina JOT. Reduction in the incidence of poststroke nosocomial pneumonia by using the „turn-mob“ program. J Stroke Cerebrovasc Dis 2010; 19: 23 – 28
  7. Nava S. Rehabilitation of patients admitted to a respiratory intensive care unit. Arch Phys Med Rehab 1998; 79: 849 – 54
  8. Bezbaruah P, Swaminathan N, D’silva C et al. Effect of graded early mobilization versus routine physiotherapy on the length of intensive care unit stay in mechanically ventilated patients: a randomized controlled study. Intern J Health Allied Sciences 2012; 1: 172 – 177

Frühmobilisation auf der Intensivstation bei schwer betroffenen Patienten mit COVID-19

Nach Empfehlung der Leitlinie „Lagerungstherapie und Frühmobilisation zur Prophylaxe oder Therapie von pulmonalen Funktionsstörungen“ der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin [1] soll jeder Patient, für den keine Ausschlusskriterien gelten, innerhalb der ersten 72h nach Aufnahme auf die Intensivstation zweimal täglich für je 20 Minuten algorithmusgestützt mobilisiert werden. Ziel ist es, den negativen Effekten der Immobilität [1], wie beispielsweise die neuromuskuläre und skelletale Atrophie, die psychologische Belastung, die Dekonditionierung des Herzkreislaufsystems und des Atemapparates entgegen zu wirken. Schätzungsweise 5 % der infizierten Patienten erkranken schwer und zeigen häufig das Bild einer Atemwegserkrankung mit massiver Oxygenierungsstörung bis zur respiratorischen Globalinsuffiziens, dem ARDS (Acut Respiratory Distress Syndrom) [3]. Im Allgemeinen zeigen Studien, dass das ARDS massive physische und psychische Auswirkungen auf das Langzeit-Outcome der erkrankten Patienten hat [4]. Funktionelle Einschränkungen wie eine reduzierte Gehstrecke und das vermehrte Auftreten von Depressionen, Angstzuständen und posttraumatischen Belastungsstörungen sind zu vermerken [4]. Ein bleibendes kognitives Defizit ist häufig die Folge [4]. Im akuten Stadium ist die Inzidenz von Delir deutlich erhöht [5]. Das Delir ist ein neuropsychiatrisches Syndrom mit akuter Verwirrtheit, was an und für sich schon ein lebensbedrohlicher Zustand mit deutlich erhöhter Mortalität ist [5], [6]. Des Weiteren stellt das ARDS eine der drei entscheidenden Risikofaktoren (Sepsis und Multiorgandysfunktion) [7] für die Entwicklung einer ICUAW (Intensive care unit acquired weekness) dar, einem neuromuskulären Organversagen. Eine Muskelschwäche bis zur Plegie und eine hohe Mortalität [6] sind die Folge. Genau auf diese Komplikationen kann die Frühmobilisation mit ihren evidenz-basierten Effekten positiven Einfluss nehmen [6],[7],[8]. Am deutlichsten zeigt sich dies im Langzeit-Outcome durch eine funktionelle Unabhängigkeit im Sinne eines selbstständigen Lebens [9]. Auch die Verweildauer auf Intensivstation kann durch die Frühmobilisation reduziert werden [10]. Gerade in der jetzigen Zeit, in der Intensivbetten und Fachpersonal eine knappe Ressource darstellen, sollte die Frühmobilisation daher nicht vernachlässigt werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass die Patienten mit ausgeprägter Oxygenierungsstörung (ggf. auch mit extrakorporale Membranoxygenierung, ECMO) regelmäßig für 16-24h zur Rekrutierung der dorso-basalen Abschnitte in Bauchlage gelagert werden [3]. Sind die Patienten zurückgedreht und beginnend kontaktfähig, wird nach systematischer Evaluation im interdisziplinären Team und wenn keine Kontraindikationen oder Ausschlusskriterien für die Frühmobilisation eruiert wurden mit der Frühmobilisation begonnen. Nach einer an die Situation angepassten Aktivierung des Herzkreislaufsystems beginnt die assistierte Mobilisation in die sitzende Position. Gerade hier kann der Mobilizer Medior der Firma Reha & Medi eine Unterstützung sein. Mit dem Mobilizer ist die Mobilisation in die sitzende und stehende Position bei geringen kardiopulmonalen Ressourcen des Patienten möglich. Nach dem Transfer mit dem Rollboard auf den Mobilizer Medior kann der Patient schonend und ohne weitere Anstrengung aufgerichtet, in eine atemerleichternde Stellung positioniert und je nach Bedarf unterstützend gelagert werden. Mit dem Tisch, der auf die Armlehnen angebracht wird, kann die obere Extremität in einer atemerleichternden Stellung positioniert werden. Bei Bedarf kann der Patient mit einer Vibration unter der Fußsohle stimuliert werden. Nicht selten verbessert sich während dieses Vorganges die Vigilanz des Patienten. Über erste alltägliche Aktivtäten wie z.B. die selbstständige Gesichtspflege wird die Eigenaktivität gefördert. Auch bei einer exsudativen Konsolidierung zeigt sich in sitzender Position eine gute Möglichkeit zur Sekretolyse und Expektoration. Die Frühmobilisation ist schon für sich genommen und unter optimalen Umständen eine aufwendige interdisziplinäre Teamaufgabe. Auch wenn in dieser pandemischen Phase mit hohen Patientenaufkommen und aufwendigen Infektionsschutzmaßnahmen viel von uns abverlangt wird, ist die Frühmobilisation doch einen entscheidender Baustein in der Genesung der Patienten für die erfolgreiche Rückkehr in ein selbstständiges Leben!


Tobias Giebler, Physiotherapeut am Universitätsklinikum Tübingen im Bereich Intensivmedizin

Quellen:

  1. Bein T, Bischoff M, Brückner U et al. (2015). S2e-Leitlinie: „Lagerungstherapie und Frühmobilisation zur Prophylaxe oder Therapie von pulmonalen Funktionsstörungen“, Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)
  2. Word Health Organisation, (2020) Coronavirus disease 2019 (COVID- 19) Situation 46
  3. Krenek B, Mayerhofer S, Nessizius S, (2020) Leitlinie für Physiotherapie bei COVID-19
  4. Sensen B, Braune S, de Heer G, Bein T, Kluge S. (2017) Life after ARDS
  5. Hsieh SJ, Soto GJ, Hope AA, Ponea A, Gong MN. (2015) The association between acute respiratory distress syndrome, delirium, and in-hospital mortality in intensive care unit patients
  6. Nessizius S, Rottensteiner C, Nydahl P (2017). Frührehabilitation in der Intensivmedizin – Interprofessionelles Management, S. 90-174.
  7. Senger, Frank Joachim Erbguth, (2017) Critical-illness-Myopathie und -Polyneuropathie
  8. Ponfick M, BöslK, Lüdemann-Podubecka J, Neumann G, Pohl M, Nowak D, Gdynia H.-J. (2014) Erworbene Muskelschwäche des kritisch Kranken
  9. Schweickert WD, Pohlman MC, Pohlman AS et al. (2009). Early physical and occupational therapy in mechanically ventilated, critically ill patients: a randomised controlled trial
  10. Morris PE, Goad A, Thompson C et al. (2008). Early intensive care unit mobility therapy in the treatment of acute respiratory failure

Weitere Literatur:

  1. Physiotherapeutische Management für COVID 19 im Akutkrankenhaus, Thomas et al (2020)
  2. Physiotherapie bei PatientInnen Mit COVID-19, Physio Deutschland (2020)

Vibrationsmodul für die Frühmobilisation

Das sächsische Medizintechnik-Unternehmen Reha & Medi Hoffmann GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Produkte zur Patientenmobilisation

Besonders bei der Frühmobilisation, der nachhaltigsten Phase der Mobilisation von Intensivpatienten, werden die innovativen Mobilizer® eingesetzt. Patienten werden schonend von der Liege- über die Sitzposition bis in den aufrechten Stand mobilisiert.

Die frühe Vertikalisierung der Betroffenen vereint viele Vorteile wie beispielsweise die Steigerung der Vigilanz, die Unterstützung der Pneumonie-, Thrombose- und Kontrakturenprophylaxe, die Anregung des Kreislaufs und nicht zuletzt das psychologische Moment der anderen Perspektive: Der Patient ist wieder auf Augenhöhe mit seiner Umgebung. Der Mobilizer® Medior ist mit einem in die Fußplatte integrierten patentiertem Vibrationsmodul ausgestattet. Dieses ermöglicht eine vibratorische Stimulation des Patienten in jeder Position.

Die Vibration beschränkt sich dabei nicht nur auf die Fußsohlen, sondern wirkt als „whole body vibration“ im gesamten Körper. Die Frequenz von 25 – 45 Hz verstärkt die Vorteile einer frühen Vertikalisierung und führt zu positiven Effekten auf die Motorik, die Sensorik, den Muskeltonus, die Vigilanz, sowie auf den Muskulatur- und Knochenstoffwechsel. Erstmalig vorgestellt im Februar 2018 auf dem Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen ist das Vibrationsmodul Maßstab für effiziente Frühmobilisation.

erschienen in beatmetleben 6/2019

Patentierte Innovationen für die Frühmobilisation werden vorgestellt

Innovatives Vibrationsmodul auf dem Symposium Intensivmedizin in Bremen

Das sächsische Medizintechnik-Unternehmen Reha & Medi Hoffmann GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Produkte zur Patientenmobilisation für den Klinikeinsatz in Deutschland und der Welt.

Besonders bei der Frühmobilisation, der ersten und wesentlichen Phase bei der Mobilisation von Intensivpatienten, werden die Therapie- und Mobilisationsprodukte Mobilizer® eingesetzt. Mit dem Mobilizer® können Patienten von der Liege- über die Sitzposition bis in den aufrechten Stand mobilisiert werden.

Die frühe Vertikalisierung der Betroffenen vereint viele Vorteile wie beispielsweise die Pneumonie-, Thrombose- und Kontrakturprophylaxe, der Anregung des Kreislaufs und nicht zuletzt das psychologische Moment der anderen Perspektive: Der Patient ist wieder auf Augenhöhe mit seiner Umgebung. Durch eine Kombination des Mobilizer® Medior mit einem in der Fußplatte integrierten Vibrationsmodul können zusätzlich Vibrationen auf den Patienten während des Sitzens, Aufstehens und des Stehens übertragen werden. Die Vibration beschränkt sich dabei nicht nur auf die Fußsohlen, sondern wirkt als so genannte „whole body vibration“ im gesamten Körper. Die Frequenz von 25 – 65 Hz verstärkt die Vorteile einer frühen Vertikalisierung und führt zu positiven Effekten auf die Motorik, die Sensorik, den Muskeltonus, die Wachheit, das Bewusstsein sowie den Knochenstoffwechsel. „Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Vibrationsplatte kürzlich erfolgreich patentieren konnten“, so Senior-Geschäftsführer Winfried Hoffmann. Doch damit nicht genug: Die Produkte von Reha & Medi werden stetig nach neuesten Erkenntnissen weiterentwickelt.

Die für den Mobilizer® Medior hauseigens entwickelte Technik kann auf dem Messestand Nr. N4 von Reha & Medi in Halle 4 auf dem Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen von Interessierten getestet werden.

Sächsisches Medizintechnik-Unternehmen setzt neue Qualitätsmaßstäbe bei Mobilisationsgeräten

Das in Naunhof/Sa. ansässige Medizintechnik-Unternehmen Reha & Medi Hoffmann GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Mobilisationsgeräte und Pflegerollstühle für den Klinikeinsatz in Deutschland und der Welt.

Die Therapie- und Mobilisationsgeräte Mobilizer® werden besonders in der ersten Phase der Mobilisation von Intensivpatienten, der Frühmobilisation, eingesetzt. Mit dem Mobilizer® können Patienten von der Liege- über die Sitzposition bis in den Stand mobilisiert werden.

Kürzlich erlangte das Unternehmen die von der Berlin Cert GmbH ausgestellte Zertifizierung für eine Belastbarkeit der Geräte mit einem maximalem Patientengewicht von 250 kg. „Die Tendenz geht zu immer schwerer werdenden Patienten im Krankenhaus“, so Winfried Hoffmann, der das Unternehmen vor 17 Jahren gründete. „Wir passen uns an den Markt an. Zusammen mit Anwendern arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Produkte.“

Dabei setzt die Reha & Medi Hoffmann GmbH auf lokale Synergien. Sowohl die Produktentwicklung für elektronische und mechanische Komponenten als auch die Produktion mit eigener Näherei sind am sächsischem Standort angesiedelt. Das Unternehmen hatte bereits in der Vergangenheit patentierte Lösungen entwickelt, um Anwendern und Patienten eine optimale und wirtschaftliche Grundlage für die Mobilisation zu schaffen.

Die Produktlinien des Unternehmens entwickeln sich nicht nur funktionell weiter, auch für das Auge gibt es ästhetische Neuerungen. Die hochwertige, desinfizierbare Polsterung wird ab sofort mit einem frischen Farbkonzept angeboten. Farben können nachweislich eine positive Wirkung auf die menschliche Psyche haben.